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Güstrow - im Herzen Mecklenburgs gelegen, eingebettet in eine reizvolle Fluss- und Seenlandschaft hat im Laufe der Jahrhunderte eine Reihe von Beinamen erhalten - Residenzstadt, Paris des Nordens, Umweltgerechte Stadt, BARLACHSTADT - die von der kulturhistorischen Bedeutung und einer wechselvollen Geschichte der Stadt künden. Wallenstein, Zar Peter der I., August der Starke, Georg Friedrich Kersting, John Brinckman, Johannes Schondorf, Ernst Barlach, Uwe Johnson haben hier Spuren hinterlassen und der Stadt ihr Gepräge gegeben. Die Silhouette Güstrows prägen der Dom, die Pfarrkirche und das Renaissance-Schloss. Von der Backsteingotik bis zum Klassizismus sind alle Baustile vertreten und auch die mittelalterliche Stadtstruktur hat sich bis in die Gegenwart erhalten. Entlang des "Blauen Fadens" erschließen sich dem Besucher die kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten und ökologischen Besonderheiten der Innenstadt. Denn, die Barlachstadt Güstrow ist mit Museen, Theater und Galerien nicht nur eine Kulturstadt, sondern hat sich im letzten Jahrzehnt auch zu einer umweltgerechten Stadt entwickelt. Eindrucksvollstes Beispiel hierfür ist das anlässlich der EXPO 2000 eröffnete Umweltbildungszentrum im Wildpark-MV.de (NUP). Im Aquatunnel, der ein natürliches Fließgewässer durchquert, kann man heimische Fischarten beobachten. Ein Spaziergang durch den Wildpark ermöglicht Ihnen neben den Tierbeobachtungen auch ein Kennenlernen der unterschiedlichen Biotope, die die Mecklenburger Landschaft prägen. Auf einem gut ausgebauten Rad-, Reit- und Wanderwegenetz kann man sich die Umgebung Güstrows erobern. Güstrow liegt an den Radfernrouten Berlin-Kopenhagen und Hamburg-Rügen. Zu den Freizeiteinrichtungen in Güstrow gehören das Spaßbad Oase, eine Skaterbahn und im Sommer ein Freibad am Inselsee. Wir hoffen, Sie auf unsere Stadt und ihre reizvolle Umgebung neugierig gemacht zu haben. Ein Besuch lohnt sich! Klueß Unter dem Namen Pustekow wurde der Ort erstmals 1316 erwähnt. 1663 erscheint in Ortsangaben daneben auch der Name Klueß, ab 1887 wird nur noch von Klueß gesprochen. Der Ortsteil gehörte einmal zur Gemeinde Kirch Rosin und wurde 1952 Ortsteil von Güstrow. Heute beschäftigt sich der 2004 gegründete Verein "Klueßer Sandhasen e. V." mit der Aufarbeitung der Geschichte. Der 1. Teil und der 2. Teil der Chronik liegen vor und sind im Stadtarchiv "Heinrich Benox" der Barlachstadt Güstrow einzusehen. Die Einwohner des Ortsteils begingen am 2. November 2009 den 110. Gründungstag der "Alten Schule Klueß", an der von 1899 bis 1956 unterrichtet wurde. Der Ortsteil ist durch Wohnen und Gewerbe geprägt. Die noch heute erkennbare Dorfstruktur ist im 19. Jahrhundert entstanden. Man findet Klinkerbauten und ein Kirchgemeindehaus mit einem Glockenturm, daneben neue Einfamilienhäuser. Es gibt einen Spielplatz, ein Sportplatz, eine Gaststätte, eine Eisdiele sowie zahlreiche Gewerbeansiedlungen. Klueß ist Sitz des Straßenbauamtes Güstrow. Neu Strenz Urkundlich erwähnt wurde Strenz erstmals 1335. Es entwickelten sich zwei Ortsteile. Das landwirtschaftlich orientierte Dorf Strenz zählte 1939 210 Einwohner, die Häuslerkolonie Neu Strenz 270. Im Jahre 1952 kam Neu Strenz zu Güstrow. Im Bestand findet man heute noch einige der um die Jahrhundertwende entstandenen Ackerbürgerhäuser. Nach der Wende wurden neue Einfamilienhäuser und ein Spielplatz gebaut. Einen aktuellen Lageplan sowie die Beschreibung der Ortslagen finden Sie unter der Rubrik Bauen und Wohnen. Primerburg Ursprünglich gehörten nur die Forsthäuser (jetzt: Zum Steinsitz) und die angrenzenden Wälder und Wiesen zum Stadtteil Primerburg (alt: Kämmerei-Ortschaft Priemer Burg). Das Forsthaus mit Backstein-Fachwerkstil wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jh. errichtet und bis 1999 als Revierförsterei der Stadt Güstrow genutzt. Ab ca. 1930 gehörte die jetzige Gewerbefläche an der Straße Primerburg zum Heereszeugamt. Auf den Ruinen des Heereszeugamtes wurde 1949 der VEB Landtechnisches Instandsetzungswerk errichtet, das heute nicht mehr besteht. Im Gewerbegebiet Primerburg sind zurzeit 8 Unternehmen ansässig, dazu gehört die Firma Stahlbau Stieblich. Der einstige Standort der Zuckerfabrik Nordkristall soll wieder entwickelt werden. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Natur- und Umweltpark Güstrow. Tipp: Zur Geschichte des Primer Waldes ist eine Broschüre erschienen. Sie kann im Stadtarchiv eingesehen werden. Suckow Suckow gehörte bis 1952 zur Gemeinde Sarmstorf (vormals Eigentum des Freistaates Mecklenburg-Schwerin) und wurde dann mit der Auflösung der Länder und Bildung der Bezirke Ortsteil von Güstrow. Seit der Wende wurde ein Neubaugebiet ausgewiesen. Es entstanden neue Einzel- und Doppelhäuser, die Zahl der Einwohner stieg um mehr als das Doppelte. Heute wird der stadtnahe Ortsteil hauptsächlich als Wohnstandort geprägt. Die Einfamilienhaussiedlung mit dem Altbestand der Dorfstraße (vorwiegend Doppelhäuser) und die neuen Siedlungen am Kattenberg und im Siedenlande prägen das Bild. Das ehemalige Gutshaus und die unter Denkmalschutz stehende Luftschifffahrthalle (sog. Zeppelinhalle oder Schwarze Scheune) sind in Privatbesitz. Sie stehen leer. In Suckow gibt es eine Kirche, einen Rad- und Wanderweg nach Güstrow sowie eine größere Anzahl von Gewerbebetrieben u. a. das Edelstahlzentrum Peter Harloff. Das Sunset Rock Open Air , zieht jährlich Fans der Blues- und Rockmusik aus ganz Deutschland nach Güstrow-Suckow.

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Artikel veröffentlicht am 16.01.2020

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